bowa-Projektreferenz

Steigerung der Ausbringung durch schnelles Rüsten

Verbesserung der Anlagennutzung durch SMED

  • Rüstzeitaufnahmen zur Bewertung der Ausgangssituationg
  • Schwachstellenanalyse in Workshops mit den Einrichtern
  • Etablierung eines externen Vorrüsteprozesses
  • Reduzierung der Maschinenrüstzeiten um 40-60 Prozent

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Das Unternehmen

Das traditionsreiche Familienunternehmen ist auf den Gebieten der Metallumformung, des Kunststoffspritzguss und des Werkzeug- und Formenbaus weltweit tätig. Mit hoher Innovationskraft ist ein stetiges Wachstum zu verzeichnen. Auf dem Gebiet der Kunststoff-Palettenherstellung besteht Markt- und Technologieführerschaft. Mit umfangreichen Investitionen in Fertigungsanlagen, Automation und Gebäuden wurden die Standorte in Deutschland, England und der Slowakei stetig erweitert.

Ausgangssituation und Zielsetzung

Im Zuge einer Stärken und Schwächen Analyse wurde zum Startpunkt des Projektes festgestellt, dass erhebliche Produktionskapazitäten durch lange Maschinenstillstandszeiten bedingt durch Werkzeugwechsel und Prozessanläufe verloren gehen. Ursachen dafür waren zum einen fehlende Ordnungsprinzipien und Standards bei der Durchführung der Ab- und Aufrüstetätigkeiten, sowie zum anderen Qualifikationsdefizite seitens der Einrichter und Maschinenbediener bei der Einstellung der Prozessparameter nach Durchführung des mechanischen Rüstvorgangs. Gemeinsam mit der bowa-consulting waren im Rahmen eines SMED Projektes Maßnahmen zur Reduzierung der Rüstzeiten zu strukturieren und umzusetzen

Projektablauf und Vorgehen

Nach Feststellung des Handlungsbedarfes im April 2017 wurde ein Projektteam bestehend aus Führungskräften der Spritzgussfertigung, Einrichtern und Maschinenbedienern und Beratern der bowa-consulting gebildet. In einem Kick Off   Workshop wurden die Schwachstellen und Handlungsbedarfe mit dem Team strukturiert und priorisiert. Entsprechend der Themengebiete 

→ Rüsten und Werkzeug-/Peripherievorbereitung
→ Wartung / Instandhaltung der Maschinen
→ Personalqualifikation und Personaleinsatzplanung
→ Ablauforganisation und Kennzahlenmanagement

wurden erforderliche Analyse- und Umsetzungsmaßnahmen mit Zuordnung der jeweiligen Verantwortlichkeiten eingeplant.

Die Aufgabe der bowa-consulting bestand darin, die Führungskräfte und Mitarbeiter der Kunststofffertigung mit Einsatz bewährter Analysetools und Methoden bei der Feststellung und Quantifizierung von Verschwendungsanteilen und Verbesserungspotenzialen zu unterstützen und die konsequente Umsetzung der abzuleitenden Maßnahmen sicherzustellen. In regelmäßigen Projektlenkungsmeetings wurden die Geschäfts- und Werksleitung einbezogen und über die erzielten Erfolge informiert. Umsetzungs- und Investitionsentscheidungen im Projektverlauf konnte so jederzeit nachvollziehbar getroffen werden.

Leistungsumfang und Merkmale

  • Durchführung von Rüstzeitanalysen mit dem bowa Zeitanalysetool Trigos.
  • Ableitung von Handlungsfeldern zur Verlagerung externer Rüsttätigkeiten außerhalb der Maschinenstillstände.
  • Planung und Umsetzung eines zentralen Rüst-Vorbereitungsbereiches mit Vorbereitung der benötigten Werkzeugzubehöre, Kühlschläuche und Aufspannmittel.
  • Technische Konzeption und Beschaffung einer Messeinrichtung zur Überprüfung der Kühlkreisläufe.
  • Schaffung von Ordnungsprinzipien und Standards bei der Lagerung und Vorbereitung von Rüstequipment und Werkzeug nach 5S Kriterien.
  • Erarbeitung von Mitarbeiterprofilen und Durchführung von internen und externen Qualifikations- und Schulungsmaßnahmen.
  • Entwicklung von nützlichen und nachvollziehbaren Performance Kennzahlen zur Bewertung der Produktivitätsverbesserungen.
  • Errichtung von Shopfloor Inseln zur Besprechung der täglichen Aufgaben und zur Abbildung und gemeinsamen Bewertung von Ergebnissen und Kennzahlen im Sinne von Shopfloor Management.
  • Gestaltung eines Anordnungsrasters für Spritzgusswerkzeuge im Rahmen der Betriebslayoutplanung.

Fazit

Neben den technischen und organisatorischen Maßnahmen auf der Grundlage bewährter LEAN Prinzipien, war eine kulturelle Veränderung im Betrieb maßgeblich für einen nachhaltigen Erfolg. Durch die enge und verantwortliche Einbeziehung der Einrichter und Maschinenbediener wurde eine hohe Akzeptanz erreicht. Der offene Umgang mit Performance Kennzahlen im Rahmen des Shopfloor Managements hat sich nach anfänglichen Barrieren etabliert. Aus einem anfänglichen Schubkastendenken seitens der verschiedenen Qualifikationsgruppen hat sich längst eine gemeinsame Veränderungskultur mit dem Fokus auf den Verbesserungseffekt entwickelt.

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