bowa-Projektreferenz

SCHLANKE PRODUKTION IN ERWEITERTER FABRIK

Organische Erweiterung des Produktionsstandortes

  • Logistik- und Produktionsoptimierung
  • Arbeitssystemgestaltung
  • Betriebslayoutplanung

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Das Unternehmen

Das inhabergeführte Familienunternehmen ist seit 50 Jahren innovativer Entwickler und Hersteller komplexer Systeme und Baugruppen für die Branchen Vakuumtechnologie und Beschichtung, Automotive, Getriebe- und Kurventechnik. Mit besonders umfangreicher Erfahrung und Kompetenz hat man im Bereich von Werkzeugwechslern für Dreh- und Fräsmaschinen die Marktführerschaft in Deutschland erreicht. In Verbindung mit der hohen Innovationskraft und der umfangreichen Leistungsfähigkeit hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Der Umsatz und die Personalstärke haben sich im Zeitraum 2011 bis 2019 annähernd verdoppelt.

Ausgangssituation und Zielsetzung

Bedingt durch erfolgreiche Markt- und Geschäftsentwicklung sind die verfügbaren Logistik- und Produktionsflächen im Jahr 2019 an ihre Grenzen der Leistungsfähigkeit angelangt. Es fehlen Flächenreserven zur Abbildung neuer Geschäftsfelder und weiterer Systemlösungen. Darüber hinaus nehmen die Baugruppendimensionen, die Systemvarianz und die Absatzmengen im Bereich der Werkzeugautomation enorm zu. Zur organischen Erweiterung der Fabrik verfügt das Betriebsgelände noch über begrenzte Erweiterungsflächen. In Form mit einer Werksstruktur- und Fabriklayoutplanung waren im gemeinsamen Projekt mit der bowa-consulting die Grundlagen für den betrieblichen Ausbau zu schaffen. Das zu erarbeitenden Fabriklayout dient der anschließenden Genehmigungs- und Ausführungsplanung durch die beauftragten Architekten. Im Rahmen der Anforderungs- und Grundlagenermittlung wurden die unterschiedlichen Logistik- und Produktionsbereiche systematisch hinsichtlich vorhandener Schwachstellen und Leistungsreserven bewertet. Veränderungen in den Produktionssystemen auf Basis von bewährten Lean Prinzipien wurden in die Layoutplanung einbezogen.

Anforderungen

In Verbindung mit der baulichen Erweiterung waren alle vorhandenen Leistungsreserven durch eine Verbesserung der organisatorischen und physischen Voraussetzungen zu aktivieren und entsprechend folgende Ziele zu verknüpfen:

  • Identifizierung von Verschwendung innerhalb des Wertstromes und der Arbeitsmethoden.
  • Aktivierung von Produktivitätsvorteilen durch Umstellung von einer Standplatzmontage zur getakteten Fließmontage in Bereichen mit Seriencharakter.
  • Schaffung von Wachstumsflächen innerhalb einer modularen Montage für Automationsprojekte.
  • Eindeutige Trennung von Logistik und Produktion durch rationelle Materialbereitstellung und klare Schnittstellen.
  • Gewährleistung von Sauberraumverhältnissen für die Systemfertigung von Luftfahrtkomponenten.
  • Materialflussgerechte Gestaltung der Fertigungs- und Lagerstrukturen.
  • Neugestaltung der Lagertechnik unter Ausnutzung der Hallenhöhen und Einbeziehung der externen Läger.

Projektablauf und Vorgehen

Die Ziele der Geschäftsführung und die bewährte Systematik der bowa-consulting wurden dem internen Projektteam von Anfang an offen aufgezeigt. Im weiteren Projektverlauf wurden die notwendigen Planungsergebnisse in enger Zusammenarbeit mit den internen Akteuren unter der Führung der bowa durch gezielte Analysen und Workshops erarbeitet. Bei der Gestaltung der Logistik- und Arbeitssystem wurden jederzeit die baulichen Möglichkeiten mit den Architekten abgestimmt.

Leistungsumfang und Merkmale

  • Strukturierung der Ziele und Erwartungen in einem umfangreichen Kickoff Workshop.
  • Analyse der gesamten logistischen Kette in Form einer Wertstrom-Analyse.
  • Durchführung von Prozess-Ablauf-Analysen mit Hilfe professioneller Analysetools.
  • Ableitung der Leistungsreserven und Verbesserungspotenziale auf Basis der fundierten Analysen.
  • Konzeption und Detailplanung von Taktmontagen für Serienprodukte in Variantenvielfalt.
  • Ermittlung der Logistikkennzahlen als Grundlage der Auswahl und Planung in Frage kommender Lager-, Kommissionier- und Transportsysteme.
  • Gestaltung der erforderlichen Bürofunktionen und Sozialräume auf Basis der Anforderungen und der Personalentwicklung.
  • Erarbeitung von Arbeitssystemlayouts für die verschiedenen Geschäftsfelder und Produktbereiche.
  • Verknüpfung der Zellenlayouts zu alternativen Gesamtlayoutvarianten.
  • Ermittlung der Ziel-Variante auf Basis einer Nutzwertanalyse.
  • Einbeziehung der Führungskräfte und der Werker mittels Vorstellung der 3D Planungsergebnisse und der detaillierten Bewertung der Vor- und Nachteile in gemeinsamen Workshops.
  • Dokumentation der Ergebnisse als Grundlage der weiterführenden Ausführungsplanung der Baumaßnahmen.
  • Ableitung der Grundlagen und Anforderungsbeschreibungen für die Ausschreibung von Logistik- und Arbeitsplatzeinrichtungen.

Fazit

Im Rahmen einer offenen und erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen den internen Fachleuten und den Beratern wurden sehr gute und nachvollziehbare Ergebnisse erarbeitet, die alle Zielvorgaben der Geschäftsführung innerhalb der Möglichkeiten am Standort abbilden. Die Planungsergebnisse bilden die Grundlage für die weiterführenden Planungsarbeiten der Architekten und Fachplaner.

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